Die Bundesregierung plant Kürzungen beim Elterngeld, um im Haushalt 500 Millionen Euro einzusparen, wobei Familienministerin Karin Prien die Umsetzung verantwortet.

Laut Finanzminister Lars Klingbeil sollen im Rahmen von Sparmaßnahmen 350 Millionen Euro beim Elterngeld eingespart werden. Die restlichen 150 Millionen Euro sollen durch Kürzungen in anderen Bereichen wie Projektförderungen und Bürokratie erreicht werden.

Familienministerin Karin Prien erklärte, sie werde sich an die Beschlüsse des Koalitionsausschusses halten und nach konstruktiven Lösungen suchen. Kritik kommt jedoch aus den eigenen Reihen, insbesondere von der Jungen Union unter Johannes Winkel, die die Pläne als falsches Signal für Familien sieht.

Thüringens Familienministerin Katharina Schenk bezeichnete die geplanten Kürzungen als „fatales Signal“. Sie betonte, dass das Elterngeld eine wichtige arbeitsmarktpolitische Maßnahme sei, die besonders Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf erleichtere.