Die Behörden der Demokratischen Republik Kongo haben nach eigenen Angaben mittlerweile mehr als 2.000 Infektionsfälle mit dem Ebola-Virus bestätigt, wie am 15. Juli 2026 aus einem Bericht des Deutschlandfunks hervorgeht.

Der aktuelle Ausbruch hält die Gesundheitsbehörden in der Demokratischen Republik Kongo seit Monaten in Atem. Wie die Behörden des zentralafrikanischen Landes mitteilten, wurden mittlerweile über 2.000 Infektionsfälle bestätigt. Damit hat die Epidemie eine symbolisch wie epidemiologisch bedeutsame Schwelle überschritten.

Besonders betroffen sind erneut die Provinzen im Osten des Landes, vor allem Nord-Kivu und Ituri, die in früheren Ausbrüchen bereits als Epizentren galten. Auch aus der Provinz Haut-Uele wurden Infektionen gemeldet. Die Mehrzahl der Fälle konzentriert sich weiterhin in diesen Regionen, in denen die Gesundheitsinfrastruktur seit Jahren als chronisch überlastet gilt.