Die britische Billigfluglinie Easyjet hat sich mit dem US-Investor Castlelake grundsätzlich auf eine Übernahme verständigt, wie die Unternehmen am Sonntag in London mitteilten.

Easyjet hatte die vorigen Offerten alle abgelehnt, signalisierte nun aber Zustimmung zu dem überarbeiteten Angebotspreis von 6,90 Pfund je Aktie. Castlelake ist ein US-Unternehmen und kann als solches keine Mehrheitsbeteiligung an einer europäischen Fluggesellschaft erwerben. Deshalb ist die Transaktion auf die Zusammenarbeit mit Partnern angewiesen, darunter die Luftfahrtmanager Peter Bellew und Mark Breen.

Angebot und Bewertung

Zu den Vermögenswerten, die Easyjet für potenzielle Bieter attraktiv machen, gehört eine Flotte moderner Airbus-A320-Flugzeuge sowie Landerechte in London, Mailand und Genf. Diese Start- und Landerechte an stark frequentierten europäischen Flughäfen gelten als zentrale strategische Vorteile der Fluglinie und sind in der Branche nur schwer neu zu erlangen.