Die UN-Generalversammlung hat am 3. Juni 2026 in New York zwei Sitze im UN-Sicherheitsrat für die Jahre 2027 und 2028 an Portugal und Österreich vergeben, während Deutschland mit 104 Stimmen deutlich scheiterte.
Hintergrund der Kandidatur
Deutschland hatte sich zum siebten Mal um einen nicht-ständigen Sitz im mächtigsten Gremium der Vereinten Nationen beworben – und ist erneut gescheitert. Im Wahlgang der UN-Generalversammlung am 3. Juni 2026 erhielt die Bundesrepublik 104 Stimmen. Die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit lag bei 127 Stimmen. Österreich bekam 131 Stimmen und zog damit ebenso wie Portugal in den Sicherheitsrat ein. Neben den beiden europäischen Staaten wurden Kirgisistan, Simbabwe und Trinidad und Tobago gewählt.
