Am Dienstag wählen die 193 Mitgliedstaaten der UNO-Generalversammlung in New York fünf neue nicht-ständige Mitglieder des Sicherheitsrats für die Periode 2027/28, wobei Österreich, Deutschland und Portugal in der Gruppe Westeuropäischer und anderer Staaten (WEOG) um zwei Sitze konkurrieren.

Die Vorbereitungen für die österreichische Kandidatur begannen bereits 2011, unmittelbar nach dem Ende der letzten Mitgliedschaft Wiens im Sicherheitsrat. Über 15 Jahre hinweg betrieb die Alpenrepublik nach Angaben des Außenministeriums eine intensive diplomatische Kampagne, die vom Slogan „Partnership – Dialogue – Trust" getragen wurde. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) verwies dabei stets auf die österreichische Tradition der Neutralität, um sich von Mitbewerbern abzuheben, die Mitglieder der NATO sind.