Die Präsidentin der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock, hat in New York eine umfassende Reform der Vereinten Nationen gefordert und die Mitgliedstaaten aufgefordert, das Völkerrecht entschiedener zu verteidigen.
Vor dem Hintergrund der laufenden Bewerbung Deutschlands um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat hat die Präsidentin der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock, die Vereinten Nationen als einzige globale Plattform verteidigt, an der alle 193 Mitgliedstaaten gleichberechtigt teilhaben. In einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in New York warnte sie zugleich vor einer schleichenden Erosion der Weltorganisation.
"Die Reform ist mehr als überfällig. Aber keinen Tag auf dieser Welt wird es besser zugehen ohne die Vereinten Nationen", sagte Baerbock. Sie betonte, dass es "keine Alternative zu den Vereinten Nationen" gebe. Mit Blick auf die Charta der Vereinten Nationen und das Völkerrecht forderte sie die Staatengemeinschaft zum Handeln auf.
