Deutschland hat in der Nacht zum Dienstag einen weiteren Charterflug mit 31 abgeschobenen afghanischen Staatsangehörigen von Leipzig/Halle nach Kabul geschickt, wie Bundesinnenminister Alexander Dobrindt am Freitag bestätigte.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erklärte laut dpa-Informationen, es handle sich bei den Abgeschobenen um „überwiegend schwerste und schwere Straftäter“. Einzelheiten zu den Personen wurden zunächst nicht öffentlich gemacht. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen sollen mehrere der Betroffenen mit Tötungsdelikten, Vergewaltigungen und anderen Gewalttaten auffällig geworden sein.
Der Flug war nach dpa-Informationen in der Nacht vom Flughafen Leipzig/Halle gestartet. Das sächsische Innenministerium bestätigte die Abschiebung. Das zuständige Bundesinnenministerium war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar.