Bei einem Banküberfall im Zentrum von Neapel haben bewaffnete Täter am frühen Morgen des 17. April mehrere Geiseln genommen und Dutzende Schließfächer geplündert. Die Räuber konnten offenbar durch einen unterirdischen Tunnel fliehen, der an das Kanalisationssystem angeschlossen ist.
Geiselnahme und Flucht der Täter
Mindestens drei bewaffnete Personen drangen in die Bank im Herzen der Stadt ein und schlossen mehrere Menschen ein. Laut Behördenangaben plünderten die Täter Dutzende Schließfächer, bevor sie sich über einen unterirdischen Zugang in die Kanalisation absetzten. Die Fluchtroute deutet auf eine gut geplante Tat hin, wie Ermittler betonten.
Die Polizei evakuierte die Geiseln nach und nach, wobei niemand körperlich verletzt wurde. Einige der Eingeschlossenen mussten jedoch wegen Schockzuständen medizinisch versorgt werden. Die genaue Anzahl der Geiseln wurde nicht offiziell bestätigt, doch Sicherheitskräfte sicherten das Gebäude und leiteten eine großangelegte Fahndung ein.
Polizeieinsatz und weitere Ermittlungen
Der Überfall löste einen massiven Polizeieinsatz aus, bei dem Spezialkräfte das Bankgebäude umstellten. Beamte durchsuchten angrenzende Straßen und die Kanalisation, um die Fluchtroute der Täter nachzuvollziehen. Die genauen Umstände der Tat sind noch unklar, aber erste Hinweise deuten darauf hin, dass die Räuber möglicherweise Insiderwissen nutzten.
