Ein ehemaliger Olympia-Teilnehmer ist in Washington wegen der Beschädigung des frisch renovierten Reflecting Pool angeklagt worden, wobei im Fall einer Verurteilung eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren droht.

Nach Angaben der zuständigen Behörden wurde gegen den früheren Olympia-Teilnehmer Anklage erhoben, weil er im Zusammenhang mit der Beschädigung des Reflecting Pool in Washington steht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, in das frisch sanierte Becken eingegriffen zu haben. Über die genauen Umstände der Tat machten die Ermittler zunächst keine weiteren Angaben.

Die Anklage wurde in Form eines sogenannten Indictments bei einem Bundesgericht eingereicht. Sollte das Gericht den Angeklagten schuldig sprechen, sieht das Gesetz eine Höchststrafe von bis zu zehn Jahren Gefängnis vor. Damit reiht sich der Fall in eine Reihe schwerwiegender Ermittlungen ein, die in den vergangenen Monaten in der US-Hauptstadt für Aufsehen sorgten.