Eine 21-jährige Pflegerin ist am Mittwoch vom Landesgericht Klagenfurt wegen Beihilfe zu einer Home Invasion an einem älteren Ehepaar zu zweieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt worden.
Die Angeklagte war im Juli 2025 als Pflegerin in den Haushalt des Ehepaars in Klagenfurt gekommen, weil die Frau Betreuung benötigte. Laut Staatsanwältin Veronika Holub baute die junge Frau rasch ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Klienten auf. Die Pflegerin sei „aufgeschlossen und kommunikativ“ gewesen, das Ehepaar sei „sehr zufrieden mit der Angeklagten“ gewesen.
Wie aus der Verhandlung hervorging, stand die Pflegerin jedoch während ihrer gesamten Arbeitszeit in ständigem Kontakt mit ihrem Partner, der in Rumänien bereits straffällig geworden war. Sie schickte ihm Videos und Fotos aus der Wohnung und teilte ihm Informationen über Wertgegenstände mit. Bei einem Erkundungsgang entdeckte sie in einem Schlafzimmer einen Tresor, den sie selbst nicht öffnen konnte.
