Wiener Neustadt, 19 August 2026
Ein ehemaliger Polizist ist am Landesgericht Wiener Neustadt zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden, weil er zwischen August 2020 und April 2023 die Durchschläge von Organmandaten manipuliert und dabei Tausende Euro einkassiert haben soll.
Im Zentrum des Verfahrens stand der Vorwurf, der Angeklagte habe über Jahre hinweg die Kohlestücke der gebührenpflichtigen Organmandate – also der ausgestellten Strafzettel für geringere Verkehrsdelikte wie Geschwindigkeitsüberschreitungen – gefälscht und so die eigentlich an die Republik abzuführenden Beträge in seine eigene Tasche umgeleitet. Insgesamt soll ein niedriger fünfstelliger Betrag an Bußgeldern nicht in die Staatskasse gelangt sein.
