Die Zahl der Firmenpleiten in Österreich ist im ersten Quartal 2026 trotz anhaltend schwieriger Wirtschaftslage leicht gesunken.

Rückgang der Insolvenzen

"Trotz der anhaltend schwierigen Wirtschaftslage ist die Zahl der Firmenpleiten zu Jahresbeginn 2026 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken", erklärte Manuela Lenk, Generaldirektorin von Statistik Austria. Die Daten zeigen, dass im ersten Quartal 2026 insgesamt 1.741 Unternehmen Insolvenz anmelden mussten – ein Rückgang von rund 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Besonders betroffen waren die Dienstleistungsbranche, das Baugewerbe und der Handel. Die Finanzdienstleistungsbranche verzeichnete mit 481 Insolvenzfällen die höchste Zahl, gefolgt von der Bau-Branche mit 308 Fällen und dem Handel mit 280 Fällen. Deutlich geringer fielen die Insolvenzzahlen in der Informations- und Kommunikationsbranche (52 Fälle) sowie in der Sachgütererzeugung (86 Fälle) aus.