Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo) beziffert das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal 2026 auf null Prozent gegenüber dem Vorquartal und führt die Stagnation auf die Folgen des Iran-Kriegs zurück.

Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo) hat in seiner Schnellschätzung für das zweite Quartal 2026 einen Stillstand der heimischen Wirtschaft ausgewiesen. Gegenüber dem ersten Quartal sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nicht gewachsen, teilte das Institut mit. Damit habe sich die zuvor erwartete Erholung nicht fortgesetzt.

Als zentralen Belastungsfaktor nannte das Wifo den deutlich gestiegenen Erdölpreis, der auf den Iran-Krieg zurückgehe. „Der durch den Iran-Krieg deutlich angestiegene Erdölpreis habe die österreichische Wirtschaft im zweiten Quartal belastet und dadurch die konjunkturelle Erholung unterbrochen“, heißt es in der Schnellschätzung. Höhere Energiekosten verteuern sowohl den privaten Konsum als auch die Produktion in der Industrie.