Das Österreichische Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO meldet in seiner Schnellschätzung, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Österreich im zweiten Quartal 2026 stagnierte.

Uneinheitliche Entwicklung im Dienstleistungssektor

In seiner am Montag veröffentlichten WIFO-Schnellschätzung weist das Institut für das zweite Quartal 2026 ein stagnierendes Bruttoinlandsprodukt für Österreich aus. Gegenüber dem Vorquartal ergab sich damit kein reales Wachstum, womit die Konjunktur auf dem Niveau des ersten Quartals verharrte.

Innerhalb der Dienstleistungsbranchen verlief die Entwicklung laut WIFO uneinheitlich. Wörtlich heißt es: "Den höchsten Zuwachs verzeichneten die Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, während die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen und die öffentliche Verwaltung i. w. S. Einbußen hinnehmen mussten." Damit konnten einzelne Sektoren zwar zulegen, andere dämpften die Gesamtbilanz jedoch spürbar.