Die OECD hat ihre Wachstumsprognose für Österreich für das Jahr 2026 auf 0,7 Prozent gesenkt und führt die Korrektur vor allem auf steigende Energiepreise infolge des Iran-Kriegs zurück.
Energiepreise als Hauptbelastung
In ihrem am Dienstag veröffentlichten Konjunkturausblick rechnet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) für Österreich im laufenden Jahr nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent. Damit liegt das Land deutlich unter dem Durchschnitt der OECD-Staaten, für die die Organisation ein Wachstum von 1,5 Prozent im aktuellen und 1,7 Prozent im kommenden Jahr erwartet. Für den Euroraum prognostiziert die OECD 0,8 Prozent Wachstum im laufenden und 1,2 Prozent im Jahr 2027.
