Das Welterbekomitee der UNESCO hat das Historische Zentrum von Wien nach rund neun Jahren von der Roten Liste der gefährdeten Welterbestätten gestrichen, womit die 2017 verhängte Warnung beendet ist.
Entscheidung in Busan
Die Entscheidung fiel am Dienstag im Rahmen der 48. UNESCO-Tagung in Busan (Südkorea). Damit ist Wien nicht mehr auf der Roten Liste der UNESCO-Welterbestätten. 2017 war die Stadt vor allem wegen des Heumarkt-Projekts auf die Liste gerutscht. Seither hatte die Stadtverwaltung unter Bürgermeister Michael Ludwig auf eine Lösung hingearbeitet.
Eine Wende brachte unter anderem eine Redimensionierung des Projekts, wie es aus dem Umfeld der Stadt hieß: "unter anderem eine Redimensionierung des Projekts hat den umgekehrten Schritt geschaffen". Damit habe Wien die Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf das historische Stadtbild ausräumen können.
