Im Osten der Demokratischen Republik Kongo kämpfen Freiwillige gegen einen Ebola-Ausbruch, bei dem bereits mehr als 900 Verdachtsfälle und über 200 Tote registriert wurden.
Der Leiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, teilte am Sonntag mit, dass inzwischen mehr als 900 Verdachtsfälle registriert worden seien. Die kongolesische Regierung schätzt, dass die Infektionskrankheit schon mehr als 200 Menschenleben gefordert hat.
Eine unterschätzte Variante mit hoher Todesrate
Die aktuelle Epidemie wird von der Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus verursacht, die erstmals 2007 nachgewiesen wurde. Die Sterblichkeitsrate liegt bei dieser Variante bei etwa 30 bis 50 Prozent.
