Genf, 03 Juni 2026

WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus hat in Genf erklärt, der Ebola-Ausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo sei den Eindämmungsbemühungen weiterhin voraus.

Nach einer mehrtägigen Visite in der betroffenen Region sagte Tedros am Mittwoch in Genf, die Krankheit habe einen Vorsprung, und man hinke immer noch hinterher. Die WHO geht von einer hohen Dunkelziffer aus. Im Kongo gibt es nach Behördenangaben mittlerweile 363 bestätigte Fällen im Osten des Landes, die WHO selbst spricht zugleich von 344 bestätigten Fällen mit 60 Toten. Die Diskrepanz zwischen den Zahlen erklärt sich durch laufende Aktualisierungen und die Annahme vieler nicht gemeldeter Infektionen.