Die globalen Militärausgaben sind im Jahr 2025 auf fast drei Milliarden Dollar gestiegen und markieren damit den höchsten Stand seit 2009.
Die drei größten Militärhaushalte der Welt – die USA, China und Russland – waren für die Hälfte der weltweiten Ausgaben verantwortlich. Zusammen investierten sie 1,48 Milliarden Dollar in ihre Streitkräfte. Dies entspricht einem Anstieg von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Haupttreiber der globalen Rüstungsausgaben
Die USA bleiben mit Abstand der größte Militärausgeber, obwohl ihre Ausgaben im Vergleich zu früheren Jahren gesunken sind. Der Rückgang ist vor allem auf die Einstellung neuer finanzieller Militärhilfen für die Ukraine durch US-Präsident Donald Trump zurückzuführen. Diese Entscheidung hatte direkte Auswirkungen auf das globale Budget, da die USA traditionell einen erheblichen Teil der Militärhilfen für Verbündete bereitstellen.
China und Russland hingegen haben ihre Militärausgaben weiter erhöht. Beide Staaten verfolgen ambitionierte Modernisierungsprogramme für ihre Streitkräfte, was die globale Sicherheitslage weiter verschärft. Insbesondere Russland hat seine Militärpräsenz in Europa und anderen Regionen deutlich ausgebaut, was zu Spannungen mit NATO-Staaten geführt hat.
Auswirkungen auf die internationale Sicherheit
Der Anstieg der globalen Rüstungsausgaben spiegelt die wachsenden geopolitischen Spannungen wider. Experten des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) warnen vor einer weiteren Eskalation, da die Aufrüstung in mehreren Regionen gleichzeitig stattfindet.

