US-Billigfluggesellschaften bitten um 25 Milliarden Dollar Hilfe
Mehrere US-Billigfluggesellschaften haben die US-Regierung um staatliche Hilfe in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar gebeten, wie Insider berichten.
Hintergrund der Hilfsanfrage
Die Airlines begründen die Forderung mit den stark gestiegenen Kerosinpreisen, die sich aufgrund des Konflikts zwischen den USA und Iran in etwa verdoppelt haben. Die erwarteten höheren Treibstoffkosten belasten die Budgetfluggesellschaften besonders stark, da sie mit schmalen Margen operieren.
Als Gegenleistung für die staatliche Unterstützung bieten die Airlines an, Warrants auszugeben, die in Aktien umgewandelt werden können. Dieses Modell wurde bereits während der COVID-19-Pandemie erprobt, als das US-Finanzministerium im Rahmen eines 54-Milliarden-Dollar-Hilfsprogramms Warrants von großen Fluggesellschaften erhielt. Der Verkauf dieser Papiere brachte dem Staat später 556,7 Millionen Dollar ein.
Rettungspaket für Spirit Airlines
Die US-Regierung steht kurz vor einem Rettungsabkommen mit Spirit Airlines, das staatlich abgesicherte Finanzhilfen in Höhe von bis zu 500 Millionen Dollar umfassen könnte. Im Gegenzug würde der Staat Warrants für 90 Prozent des Eigenkapitals der Fluggesellschaft erhalten.
Dieser Schritt ähnelt den Maßnahmen während der Pandemie, als die Regierung ebenfalls Beteiligungen an Airlines erwarb, um sie vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Die aktuellen Verhandlungen zeigen, dass die Branche weiterhin unter den Folgen globaler Krisen leidet, die sich unmittelbar auf die Betriebskosten auswirken.

