Washington, D.C., 21. April 2026
Der von US-Präsident Donald Trump nominierte Kevin Warsh hat betont, die Unabhängigkeit der US-Notenbank (Fed) wahren zu wollen. Die Aussage des Kandidaten für einen hochrangigen Posten in der Fed sorgt für Diskussionen in politischen und wirtschaftlichen Kreisen.
Nominierung im Fokus
Kevin Warsh, ein ehemaliger Fed-Beamter und langjähriger Berater von Präsident Trump, steht im Mittelpunkt einer kontroversen Debatte über die Zukunft der US-Geldpolitik. Seine Nominierung durch die Trump-Regierung wird von einigen Politikern und Ökonomen kritisch beäugt, da sie befürchten, die Unabhängigkeit der Fed könnte untergraben werden.
Warsh selbst hat jedoch klargestellt, dass er die traditionelle Unabhängigkeit der Notenbank respektieren wird. "Die Fed muss frei von politischem Einfluss bleiben, um ihre Aufgaben effektiv erfüllen zu können", sagte Warsh in einer Stellungnahme. Diese Aussage wurde von zwei unabhängigen Quellen bestätigt.
Reaktionen aus dem Bankenausschuss
Die Nominierung von Warsh muss noch vom Bankenausschuss des US-Senats bestätigt werden. Dort gibt es bereits erste Signale von Skepsis. Senator Thom Tillis, ein einflussreiches Mitglied des Ausschusses, äußerte Bedenken hinsichtlich der politischen Nähe des Kandidaten zur Trump-Regierung.
Auch andere Mitglieder des Ausschusses, darunter die Ökonomin Lisa Cook, haben Fragen zur möglichen Einflussnahme auf die Geldpolitik aufgeworfen. Cook betonte in einer Anhörung die Bedeutung einer unabhängigen Fed für die Stabilität des Finanzsystems.

