Die Weltbank hat die unmittelbaren Sachschäden durch die schweren Erdbeben Ende Juni in Venezuela auf 19,6 Milliarden US-Dollar (rund 17,2 Milliarden Euro) geschätzt.
Rund einen Monat nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela hat die Weltbank eine erste umfassende Schadensbilanz vorgelegt. Wie das Institut mit Sitz in Washington am Donnerstag erklärte, belaufen sich die unmittelbaren Sachschäden auf 19,6 Milliarden US-Dollar (knapp 17,2 Mrd. Euro). Die Erdbeben in Venezuela Ende Juni haben nach Schätzungen der Weltbank unmittelbare Sachschäden in Höhe von 19,6 Milliarden US-Dollar (knapp 17,2 Mrd. Euro) verursacht.
Am 24. Juni hatten zwei Beben der Stärke 7,2 und 7,5 das südamerikanische Land erschüttert. Hunderte Gebäude wurden beschädigt oder komplett zerstört. Unter unmittelbaren Sachschäden versteht man den Verlust von Sachwerten, die durch ein Naturereignis wie etwa ein Erdbeben zerstört oder beschädigt wurden. Nicht enthalten sind indirekte Folgekosten wie Produktionsausfälle oder Betriebsunterbrechungen.
