Sechs Tage nach dem verheerenden Doppelbeben in Venezuela hat ein jordanisches Rettungsteam einen dreijährigen Jungen lebend aus den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes in der Hauptstadt Caracas geborgen, während die offizielle Zahl der Toten weiter steigt.

Rettung nach tagelanger Suche

Die Rettung des Jungen erfolgte nach fast einer Woche unter den Trümmern – ein Zeitraum, der die übliche Überlebenschance bei weitem übersteigt. Nach Angaben des jordanischen Zivilschutzes erhielt das Kind vor Ort Erste Hilfe und wurde in ein Krankenhaus gebracht. „Der Bub habe vor Ort Erste Hilfe erhalten und sei in ein Krankenhaus gebracht worden“, teilte der jordanische Zivilschutz mit. Die Bergung wurde auf der Plattform X bekanntgegeben. Fachleute betonen, dass die ersten 72 Stunden nach einer Naturkatastrophe als kritische Phase für die Suche nach Überlebenden gelten; eine Rettung nach sechs Tagen gilt als außergewöhnlich. Die Hoffnung, weitere Verschüttete lebend zu finden, schwindet nach Angaben der Behörden mit jeder weiteren Stunde.