Berlin, 03 August 2026
Der Verbraucherzentrale Bundesverband kritisiert die Deutsche Bahn, weil das günstigste Angebot für Fahrten in der zweiten Klasse zwischen 7 und 19 Uhr an rund drei Vierteln der untersuchten Tage nicht verfügbar war.
Was die Verbraucherschützer kritisieren
Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)" berichtet, fehlte das günstigste Angebot, für das die Bahn auf ihrer Internetseite warb, für Fahrten in der zweiten Klasse zwischen 7 Uhr und 19 Uhr an rund drei Vierteln der untersuchten Tage. Die Verbraucherschützer werten das als Beleg dafür, dass die beworbenen Sparpreise für Reisende tagsüber kaum buchbar sind.
Ramona Pop, die Verbandschefin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, steht hinter der Kritik an dem Unternehmen. Aus Sicht der Verbraucherschützer widerspricht die fehlende Verfügbarkeit den eigenen Werbeversprechen der Bahn, die mit niedrigen Preisen Aufmerksamkeit auf Angebote lenkt, die dann tatsächlich nicht abrufbar sind.
