US-Vizepräsident JD Vance hat im Podcast „The Joe Rogan Experience“ Fehler der US-Regierung beim Umgang mit den Ermittlungsakten zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein eingeräumt und zugleich den Vorwurf einer bewussten Vertuschung zurückgewiesen.
Vance sagte wörtlich, die Kommunikation sei „komplett vermasselt“ worden. Auf die Frage, ob die Regierung die Veröffentlichung der Akten bewusst falsch gesteuert habe, antwortete er: „Wenn die Leute sagen wollen, wir hätten die Epstein-Veröffentlichung falsch gehandhabt: schuldig.“ Damit räumte der Vizepräsident öffentlich Versäumnisse der eigenen Administration ein.
Gleichzeitig wies Vance den weitergehenden Verdacht zurück, mit dem fehlerhaften Vorgehen solle etwas verborgen werden. Er sagte: „Aber glaube ich, dass wir es vermasselt haben, weil wir versucht haben, etwas zu verbergen? Nein.“ Vance führte die Kommunikationsprobleme auf falsche Behauptungen zurück, die im Umlauf gewesen seien.
Hintergrund: Bondis Aussagen und die Erwartungen
Konkret verwies Vance auf eine frühere, viel beachtete Äußerung der damaligen Justizministerin Pam Bondi, wonach eine „Klientenliste“ des verurteilten Sexualstraftäters auf ihrem Schreibtisch liege. Diese Aussage habe Erwartungen geweckt, die anschließend nicht eingelöst worden seien, und damit das Misstrauen in der Öffentlichkeit verstärkt.
