Havanna/Washington, 21 August 2026
Die USA haben neue Sanktionen gegen Kuba verhängt, die nach kubanischer Darstellung Wirtschaft und öffentliche Versorgung der Bevölkerung unter Druck setzen sollen.
Die neuen Strafmaßnahmen treffen den Karibikstaat in einer Phase, in der die Beziehungen zwischen Washington und Havanna ohnehin auf einem Tiefpunkt stehen. Nach Angaben aus Havanna richten sich die Sanktionen unter anderem gegen kubanische Unternehmen und sollen den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen erschweren.
Kubas Außenminister Bruno Rodriguez äußerte sich am Mittwoch scharf zu den Beschlüssen und richtete seine Kritik direkt an US-Außenminister Marco Rubio. Rodriguez warf Rubio vor, weiterhin kubanische Unternehmen zu bestrafen, "um unserer Wirtschaft zu schaden und die kubanische Regierung daran zu hindern, der Bevölkerung grundlegende Dienstleistungen bereitzustellen". Das vollständige Zitat wurde in einer Pressekonferenz in Havanna verbreitet.
