Die USA haben Kuba am Mittwoch humanitäre Hilfe in Höhe von 100 Millionen Dollar angeboten, während US-Präsident Donald Trump gleichzeitig mit einem Militäreinsatz droht.
US-Außenminister Marco Rubio machte in einer Videobotschaft die kubanische Regierung für die grassierende Versorgungskrise verantwortlich. Die angebotenen Gelder sollen über die katholische Kirche oder andere vertrauenswürdige Hilfsorganisationen verteilt werden.
Kubas Außenminister Bruno Rodriguez reagierte scharf auf Rubios Äußerungen und nannte ihn ein 'Sprachrohr korrupter und rachsüchtiger Interessen'. Er schloss die Annahme der Hilfen nicht aus, bezeichnete das Angebot angesichts der US-Wirtschaftsblockade jedoch als 'Zynismus'.
Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel warnte unterdessen vor einem US-Militäreinsatz, der zu einem 'Blutbad' führen würde. Er bezeichnete die jüngsten Anschuldigungen der USA als politisch motiviert und ohne rechtliche Grundlage.

