Die US-Regierung hat am Donnerstag Sanktionen gegen den kubanischen staatlichen Ölkonzern Unión Cuba-Petróleo (CUPET) verhängt, wie Außenminister Marco Rubio auf der Plattform X mitteilte.

Damit ist es US-Bürgern nicht mehr gestattet, Handel mit dem Konzern zu treiben. Auch Personen außerhalb der USA müssen laut Mitteilung mit Sanktionen rechnen, wenn sie Geschäfte mit CUPET abschließen. Die Maßnahme zielt auf den zentralen Energielieferanten des Karibikstaats und soll den wirtschaftlichen Druck auf die Regierung in Havanna weiter erhöhen.

Rubio zufolge setzt die kommunistische Führung in Havanna Energie als Waffe ein, um das Volk kleinzuhalten und sich selbst zu bereichern. Die Regierung unter Donald Trump werde deshalb weiter gegen Kubas Regierung vorgehen und ihre Fähigkeit untergraben, das eigene Volk zu unterdrücken. Die US-Regierung verbindet die Sanktionen explizit mit dem Vorwurf, die kubanische Staatsführung nutze Energielieferungen als Instrument politischer Kontrolle.