Der US-Senat hat ein Gesetzespaket verabschiedet, das neue Sanktionen gegen Russland vorsieht und zugleich Ausnahmen für Länder mit geringeren Energieimporten aus Russland formuliert.
Der Senat in Washington stimmte für das Sanktionspaket, das auf russische Energieexporte und die Geschäftswelt rund um den Kreml abzielt. Die Abstimmung erfolgte vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine und der Debatte über den Druck auf verbündete Staaten, ihre Abhängigkeit von russischer Energie zu verringern.
Kern des Gesetzes ist ein Sanktionsmechanismus, der sich gegen Länder richtet, die weiterhin russisches Erdgas in erheblichem Umfang kaufen. Das Regelwerk sieht allerdings Ausnahmen vor: Länder, deren Importe über einen Zeitraum von zwölf Monaten weniger als 15 Prozent der russischen Erdgasexporte ausmachen und die zugleich Maßnahmen zur Reduzierung dieser Käufe ergreifen, sollen von den Strafmaßnahmen verschont bleiben.
