Die Botschafterinnen und Botschafter der EU-Mitgliedstaaten haben am Mittwoch in Brüssel weiter um eine Einigung auf das 21. Sanktionspaket gegen Russland gerungen, wobei ein bereits beschlossenes Importverbot für russisches LNG im Mittelpunkt stand.

Wie aus Ratskreisen verlautete, konnten sich die EU-Vertreterinnen und -Vertreter bei ihrem Treffen am Mittwoch noch nicht auf das 21. Sanktionspaket gegen Russland verständigen. Die Verhandlungen drehen sich laut übereinstimmenden Berichten unter anderem um ein bereits grundsätzlich beschlossenes Verbot für russisches Flüssigerdgas (LNG).

Dieses Verbot untersagt den "direkten oder indirekten Kauf, Import oder Transfer" von LNG, das "aus Russland stammt oder von Russland exportiert wird". Die Regelung war bereits in früheren Verhandlungsrunden Bestandteil der geplanten Sanktionen, ihr endgültiger Zuschnitt ist aber weiter umstritten.