Russland hat ausländische Bürger und Diplomaten in Kiew vor bevorstehenden neuen Angriffen gewarnt und systematische Schläge auf Entscheidungszentren angekündigt.
Am Sonntag hatten russische Streitkräfte die ukrainische Hauptstadt mit rund 600 Drohnen und 90 Raketen massiv angegriffen. Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj wurden dabei 87 Menschen verletzt, darunter drei Minderjährige, und rund 300 Gebäude beschädigt – überwiegend Wohnhäuser.
Zwei Menschen kamen nach vorläufigen Zahlen ums Leben. Der ukrainische Militärverwalter Tymur Tkatschenko sprach vom größten russischen Angriff seit Beginn der Invasion im Februar 2022.
Auch das ARD-Auslandsstudio und das Büro der Deutschen Welle im Zentrum Kiews wurden getroffen und beschädigt. Zerstört wurden zudem fast alle Fenster und Türen – insgesamt mehr als 40 – des Dominikanerklosters der Stadt.
