Das US-Repräsentantenhaus hat am Dienstag (Ortszeit) mit 308 zu 117 Stimmen für einen Gesetzesentwurf gestimmt, der in den Vereinigten Staaten die permanente Sommerzeit einführen und das halbjährliche Umstellen der Uhren beenden soll.

Hintergrund: Aktuelle Regelung in den USA

Mit der Entscheidung würde die bisherige Sommerzeit zur neuen Normalzeit werden. Sollte der am Dienstag beschlossene Gesetzesentwurf in Kraft treten, würde die Anfang November geplante Rückkehr zur Normalzeit ausfallen. Damit würde in den meisten Teilen der USA dauerhaft die Zeit gelten, die dort heute während des Sommerhalbjahres gilt. Aktuell dauert sie von Anfang März bis Anfang November, also rund zwei Drittel des gesamten Jahres.

Die Abgeordneten votierten mit einer breiten Mehrheit für das Vorhaben. Im Repräsentantenhaus stimmten 308 Abgeordnete für die Abschaffung der Umstellung, 117 dagegen. Der Gesetzesentwurf sieht zugleich eine Ausstiegsklausel für Einzelstaaten vor, die weiterhin an der permanenten Normalzeit festhalten wollen. Damit erhalten Bundesstaaten die Möglichkeit, sich dem Wechsel dauerhaft zu entziehen.

Nächste Schritte im Kongress

Nun ist die zweite Parlamentskammer am Zug und schließlich US-Präsident Donald Trump. Er unterstützt die Maßnahme, mit der die aktuell geltende Zeit zur Normalzeit werden soll. Erst wenn sowohl der Senat als auch das Repräsentantenhaus dem Vorhaben zustimmen und der Präsident seine Unterschrift leistet, würde die Regelung in Kraft treten.