Der US-Kongress hat mit knapper Mehrheit ein Finanzpaket in Höhe von fast 70 Milliarden US-Dollar für die Einwanderungsbehörde ICE und die Grenzschutzbehörde CBP gebilligt, das Präsident Donald Trump bis 2029 zur Verfügung stehen soll.
Hintergrund: Tödliche Schüsse in Minnesota
Der Entwurf passierte zunächst den Senat und wurde anschließend im Repräsentantenhaus mit 214 zu 212 Stimmen angenommen. Damit fehlt nur noch die Unterschrift von Präsident Trump, bevor das Gesetz in Kraft tritt. Die Mittel sind laut Berichten der Nachrichtenagentur dpa bis ins Jahr 2029 vorgesehen und summieren sich auf umgerechnet mehr als 60 Milliarden Euro.
Hintergrund des politischen Ringens war der Streit über den Haushalt des Heimatschutzministeriums, dem die Migrationsbehörden unterstehen. Auslöser dafür waren insbesondere die tödlichen Schüsse von Bundesbeamten auf zwei US-Bürger bei Einsätzen Anfang des Jahres im US-Bundesstaat Minnesota. Danach entbrannte ein Streit im Kongress über den Haushalt des Heimatschutzministeriums, dem die Migrationsbehörden unterstehen.
