Die Republikaner im US-Senat haben am 22. Mai 2026 ein von Donald Trump unterstütztes Einwanderungsgesetz vorerst gestoppt, nachdem es Streit um einen milliardenschweren Entschädigungsfonds gab.
Der Stein des Anstoßes war ein Entschädigungsfonds in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar für angebliche Opfer einer 'politischen Instrumentalisierung' von Regierungsbehörden, der als Teil des Gesetzes vorgelegt wurde. Zu den Empfängern sollten nach Angaben von zwei Quellen auch Personen gehören, die wegen Gewalttaten bei der Erstürmung des US-Kapitols am 6. Januar 2021 verurteilt wurden.
Die geplante Abstimmung über das 72-Milliarden-Dollar-Paket zur Finanzierung von Trumps massiver Abschiebeoffensive wurde damit mindestens bis Juni verschoben. Republikanische Senator wie Thom Tillis aus North Carolina kritisierten den Fonds scharf. 'Ich halte das für eine Riesendummheit', sagte Tillis dem US-Sender Spectrum News.

