Oakland, 18 August 2026
In einem US-Bundesverfahren gegen den Konzern Meta haben die Klägerinnen und Kläger laut Gerichtsunterlagen einen theoretischen Schadensersatz von rund 1,4 Billionen Dollar errechnet, während die endgültige Höhe möglicher Strafen nach Angaben aus dem Verfahren von der zuständigen Richterin oder dem zuständigen Richter festgelegt werden müsste.
Die Berechnung stamme aus Unterlagen, die im laufenden Verfahren am Bundesgericht in Oakland, Kalifornien, eingereicht worden seien, berichteten mehrere US-Medien übereinstimmend. Die Klägerseite habe demnach die Zahl der betroffenen minderjährigen Nutzerinnen und Nutzer mit der Anzahl der Monate multipliziert, in denen diese laut eigenen Angaben mehr als 30 Minuten pro Tag auf der Plattform verbracht hätten. Für jeden angeblichen Verstoß sei die jeweils höchste gesetzliche Strafe angesetzt worden, erklärten mit dem Verfahren vertraute Personen.
