Vor einem US-Bundesgericht in Oakland hat am Dienstag ein Verfahren gegen den Meta-Konzern begonnen, in dem dem Unternehmen ein Verstoß gegen den Kinder- und Jugendschutz auf seinen Plattformen wie Instagram vorgeworfen wird.
Der Prozess markiert einen der bislang prominentesten Versuche, die Geschäftspraktiken großer Social-Media-Plattformen mit Blick auf Minderjährige gerichtlich überprüfen zu lassen. Klägerinnen und Kläger werfen dem Meta-Konzern vor, Funktionen wie endloses Scrollen, Push-Benachrichtigungen und algorithmische Empfehlungen gezielt so gestaltet zu haben, dass junge Menschen möglichst viel Zeit auf den Plattformen verbringen. Dadurch bestehe ein erhöhtes Risiko für psychische Belastungen, Schlafstörungen und problematische Nutzungsmuster.
