Ein Bundesrichter in Manhattan hat Visa-Ablehnungen aufgehoben, die im Rahmen einer Politik des Außenministeriums ergangen waren, mit der Einwanderungsvisa aus fast 40 Prozent aller Länder der Welt ausgesetzt wurden – mit der Begründung, Antragsteller könnten Sozial- und öffentliche Leistungen in Anspruch nehmen.

Das Urteil wurde von Richterin Jeannette Vargas vom Federal District Court in Manhattan erlassen, die die vom Außenministerium angeführte Begründung für die Politik beanstandete. In einer Entscheidung, die als weiterer Rückschlag für die Einwanderungs-Verschärfung der Trump-Regierung beschrieben wird, hob Vargas sämtliche Visa-Ablehnungen auf, die allein auf dem Argument der Sozial- und Leistungsbezüge beruhten. Das Gericht erklärte nicht die gesamte Visa-Aussetzung für nichtig, entzog ihr jedoch eine der zentralen Rechtfertigungen, die die Regierung dafür vorgebracht hatte.