Die US-Regierung hat seit der Rückkehr von US-Präsident Donald Trump ins Weiße Haus mehr als 175.000 Visa widerrufen, womit der Jahreswert 2026 nach Angaben des Außenministeriums einen neuen Rekord erreichen wird.

Die US-Regierung steuert in diesem Jahr auf eine Rekordzahl widerrufener Visa zu. Das Außenministerium erklärte am Montag, seit der Rückkehr von US-Präsident Donald Trump ins Weiße Haus seien mehr als 175.000 Visa entzogen worden. Sollte das Tempo anhalten, werde die Gesamtzahl für 2026 über dem bisherigen Allzeithoch liegen.

Die Visa-Entziehungen sind Teil der verschärften Migrationspolitik, die die US-Regierung seit Beginn der zweiten Amtszeit verfolgt. Das Außenministerium bezeichnete die Entwicklung als bewussten Kurswechsel gegenüber der Vorgängerregierung. Zugleich wuchs die Zahl der Fälle, in denen bereits erteilte Aufenthaltsgenehmigungen nachträglich aufgehoben wurden.