Ein Bundesgericht in Manhattan hat die von der Trump-Regierung verhängten Visa-Beschränkungen für Bürger aus 75 Ländern vorläufig gestoppt und damit einem Eilantrag von Klägern stattgegeben.

Hintergrund der Visa-Beschränkungen

Richterin Jeannette A. Vargas entschied am Freitag (Ortszeit), dass die im Juni angekündigten Einreisebeschränkungen bis zu einer gerichtlichen Überprüfung ausgesetzt werden. Die Regelung hatte Einwanderungsvisa für Staatsangehörige aus insgesamt 75 Ländern betroffen, darunter Staaten auf den Balkan, in der Karibik, in Afrika sowie in Asien.

Das US-Außenministerium hatte die Maßnahme damit begründet, dass Personen aus den betroffenen Ländern ein erhöhtes Risiko darstellten, dem öffentlichen Sektor zur Last zu fallen und Sozialleistungen zu beziehen. Diese Begründung wurde von Klägern und Kritikern als diskriminierend und rechtlich nicht haltbar zurückgewiesen.