Ein Berufungsgericht in Boston hat den von der Regierung Donald Trump unterstützten Plänen zur Einschränkung der Briefwahl in den USA am Montag vorläufig zugestimmt.
Das zuständige Bundesberufungsgericht hob eine vorherige einstweilige Verfügung auf und erlaubte damit vorübergehend die Anwendung umstrittener Vorschriften zur Briefwahl. Die Entscheidung wird als vorläufiger Sieg für Trumps Regierung gewertet, die seit Monaten eine striktere Regulierung der Stimmabgabe per Post anstrebt. Wann der Supreme Court in Washington den Fall abschließend behandeln wird, ist derzeit offen.
Die Demokratische Partei und mehrere Bürgerrechtsorganisationen hatten gegen die Maßnahmen geklagt. Sie argumentieren, dass die neuen Regeln Wählerinnen und Wähler benachteiligen, die aus gesundheitlichen, beruflichen oder geografischen Gründen auf die Briefwahl angewiesen sind. Das Gericht begründete seine Entscheidung mit vorläufigen, nicht endgültigen Erwägungen, wies die Klagen jedoch vorerst zurück.
