Mindestens 70 Menschen sind bei heftigen Unwettern in Nepal und Indien ums Leben gekommen, während die indische Wasserkommission die Lage an 30 Flussmessstationen in sieben Bundesstaaten als ernst einstuft.

Die Unwetter der vergangenen Tage haben in Nepal und Indien verheerende Spuren hinterlassen. Nach Angaben der Behörden beider Länder starben mindestens 70 Menschen, die meisten von ihnen durch Erdrutsche, Überschwemmungen und eingestürzte Gebäude. Besonders betroffen waren dicht besiedelte Täler entlang des Himalayas sowie tiefer gelegene Regionen im Norden Indiens.

In Nepal konzentrierten sich die schlimmsten Schäden auf mehrere Distrikte im Bergland. Rettungskräfte suchten unter Hochdruck nach Vermissten, während Straßen und Brücken zerstört wurden und Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten waren. Die Regierung in Kathmandu entsandte Katastrophenschutzteams in die am stärksten betroffenen Gebiete und richtete Notunterkünfte ein.