Die ungarische Regierung plant, die Mandatszeit von Mitgliedern des Parlaments auf zwölf Jahre zu begrenzen, wie Ministerpräsident Péter Magyar in Budapest ankündigte; die Regelung soll mit der nächsten Parlamentswahl 2030 in Kraft treten und wäre auch auf Viktor Orbán anwendbar.

Die ungarische Regierung will die Mandatszeit von Abgeordneten auf zwölf Jahre beschränken. Ministerpräsident Péter Magyar kündigte den entsprechenden Schritt am Rande einer Parlamentssitzung in Budapest an, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtete. Die Begrenzung sei Teil eines größeren Verfassungspakets, das bereits in das Parlament eingebracht worden sei.