Der Reisekonzern Tui mit Sitz in Hannover hat für das laufende Geschäftsjahr einen Nettogewinn von knapp 83 Millionen Euro gemeldet, der damit weniger als halb so hoch ausfällt wie im Vorjahr.

Belastung durch geopolitische Spannungen

Der Reisekonzern Tui hat einen deutlichen Rückgang beim Gewinn verzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilte, belief sich der Nettogewinn, der den Aktionären zuzurechnen ist, auf knapp 83 Millionen Euro. Damit liegt das Ergebnis bei weniger als der Hälfte des Vorjahreswerts. Die Geschäftszahlen verdeutlichen, wie stark das Reisegeschäft des Konzerns unter den aktuellen geopolitischen Spannungen leidet.

Als Hauptgrund für die schwache Entwicklung nannte Konzernchef Sebastian Ebel die Auswirkungen des Iran-Kriegs. Die kriegerischen Auseinandersetzungen hätten die Reiselust vieler Kundinnen und Kunden spürbar gedämpft und sorgten für Verunsicherung bei der Buchung längerer Reisen. Ebel verwies darauf, dass viele Verbraucherinnen und Verbraucher daher kurzfristig und flexibel buchen.