Eine Studie der Technischen Universität München (TUM) zur Klimabilanz von Elektroautos hat in Bayern politische Debatten über den europäischen Kurs in der Antriebswende ausgelöst.
Die Technische Universität München hat nach eigenen Angaben die Treibhausgasbilanz von batterieelektrischen Fahrzeugen umfassend untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass die Antriebstechnologie unter bestimmten Rahmenbedingungen nicht als klimaneutral gelten könne. Die Hochschule sprach in diesem Zusammenhang von einer substanziellen Fehlsteuerung der europäischen E-Auto-Politik. Konkrete Annahmen und Berechnungsmethoden der Studie wurden in den vorliegenden Quellen nicht im Detail offengelegt.
In die Kritik reihten sich am Wochenende hochrangige Unionspolitiker aus den drei ost- und süddeutschen Ländern ein. Klaus Holetschek, CSU-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, verwies gemeinsam mit Vertretern der CDU-Fraktionen aus Thüringen und Sachsen auf die Untersuchung. „Die Studie zeige, dass bei E-Autos von Klimaneutralität keine Rede sein könne. Eine Politik, die auf dieser Grundlage das Verbrenner-Aus erzwinge, schade Bayern massiv“, sagte Holetschek.
