Der taiwanesische Chiphersteller TSMC hat sein viertes Rekordquartal in Folge verzeichnet und die Wachstumsziele für das Jahr 2026 nach oben korrigiert.

Finanzielle Erfolge und Börsenreaktion

TSMC konnte im ersten Quartal 2026 einen Nettogewinn von rund 15,37 Milliarden Euro erzielen, was einem Anstieg von 58 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies markiert bereits das neunte Quartal in Folge, in dem das Unternehmen steigende Gewinne verzeichnet. Die Umsätze stiegen um 35 Prozent und übertrafen damit die Erwartungen des Marktes.

An der Frankfurter Börse reagierten die Anleger positiv auf die Nachrichten: Die TSMC-Aktien legten zeitweise um bis zu 2,4 Prozent zu. Das Unternehmen strebt für das laufende Quartal einen Umsatz von 33 bis 34 Milliarden Euro an, was einem Rekordhoch und einem Anstieg von bis zu 34 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprechen würde.

Beschleunigte Expansion und höhere Prognosen

TSMC hat seine Wachstumsprognosen für das Gesamtjahr 2026 angehoben. Statt der bisher erwarteten Steigerung von rund 30 Prozent rechnet das Unternehmen nun mit einem Wachstum von mehr als 30 Prozent. Gleichzeitig kündigte der Halbleiterriese eine beschleunigte Erweiterung seiner Produktionskapazitäten an.

Die Nachfrage nach Hochleistungschips, insbesondere im Zusammenhang mit dem KI-Boom und der gestiegenen Nachfrage von Halbleiter-Spezialisten wie Nvidia, treibt das Geschäft von TSMC weiter an. Die geplanten Investitionen in neue Fertigungsstätten, unter anderem in Japan, sollen die Kapazitäten des Unternehmens weiter ausbauen und die Lieferketten stabilisieren.