Der US-Chipkonzern Intel hat im jüngsten Quartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen, angetrieben durch die gestiegene Nachfrage nach Technologien für künstliche Intelligenz (KI).

Finanzielle Ergebnisse im Detail

Intel verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 13,6 Milliarden US-Dollar, ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit übertraf der Konzern die Prognosen der Analysten. Die bereinigten Gewinne pro Aktie lagen bei 0,29 US-Dollar und damit deutlich über dem durchschnittlichen Erwartungswert von 0,01 US-Dollar.

Trotz der positiven Umsatzentwicklung meldete Intel einen Nettoverlust von 4,28 Milliarden US-Dollar. Im gleichen Quartal des Vorjahres hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 887 Millionen US-Dollar verbucht. Die Gründe für den erhöhten Verlust wurden in den vorliegenden Fakten nicht näher erläutert.

Optimistische Prognosen und Börsenreaktion

Für das laufende Quartal rechnet Intel mit einem Umsatz zwischen 13,8 und 14,8 Milliarden US-Dollar. Diese Prognose liegt deutlich über den durchschnittlichen Markterwartungen von 13,1 Milliarden US-Dollar. Die Ankündigung sorgte für Euphorie an der Börse: Die Intel-Aktie stieg im außerbörslichen Handel um rund 13 Prozent.

Die positive Entwicklung spiegelt den aktuellen Boom im Bereich der KI-Technologien wider, von dem auch Intel profitiert. Allerdings hat sich der Konkurrent Nvidia inzwischen eine führende Position auf dem Markt für KI-Chips gesichert. Intel versucht, mit eigenen Entwicklungen aufzuholen und die Nachfrage nach leistungsfähigen Halbleitern zu bedienen.