Der Automobilzulieferer Mahle hat im Geschäftsjahr 2025 einen Rückgang von Umsatz und Gewinn verzeichnet.

## Umsatz und Gewinn unter Druck Der Konzernumsatz sank von 11,68 Milliarden Euro im Vorjahr auf rund 11,26 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Das entspricht einem Rückgang von etwa 3,6 Prozent. Auch das Konzernergebnis ging von 22 Millionen Euro auf 20 Millionen Euro zurück, was einem Minus von neun Prozent entspricht.

Trotz dieser negativen Entwicklungen stieg das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 347 Millionen Euro auf 442 Millionen Euro. Dieser Anstieg wurde durch die Bereinigung um Einmal- und Sondereffekte erreicht.

## Herausforderungen im Geschäftsjahr 2025 Das Jahr 2025 stellte Mahle vor erhebliche Herausforderungen. Geopolitische Unsicherheiten, erhöhte Energiekosten, starke Währungsschwankungen sowie rückläufige oder stagnierende Märkte belasteten das Geschäft. Besonders der intensive Wettbewerb, vor allem mit China, wurde als entscheidender Faktor genannt.

"Anspruchsvolles Geschäftsjahr Geopolitische Unsicherheiten, erhöhte Energiekosten, starke Währungsschwankungen, rückläufige oder stagnierende Märkte sowie ein intensiver Wettbewerb, besonders mit China, hätten 2025 zu einem weiteren anspruchsvollen Geschäftsjahr gemacht", hieß es in der Unternehmensmitteilung.

## Personalabbau und globale Präsenz Zum Ende des Jahres 2025 beschäftigte Mahle weltweit 64.242 Mitarbeiter, was einem Rückgang von 3.466 Personen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies bedeutet eine Verringerung der Belegschaft um gut fünf Prozent.

Der Konzern reagierte damit auf die schwierigen Marktbedingungen und den Konsolidierungsdruck, der insbesondere in den Regionen Europa und Nordamerika spürbar war. Die Reduzierung der Mitarbeiterzahl ist Teil einer strategischen Anpassung, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

## Ausblick und strategische Maßnahmen Trotz der aktuellen Herausforderungen bleibt Mahle zuversichtlich, die geplanten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenkontrolle weiter voranzutreiben. Der Fokus liegt dabei auf der Stärkung der Kernbereiche und der Anpassung an die sich wandelnden Marktbedingungen.

Die Entwicklung des bereinigten Ebit zeigt, dass das Unternehmen in der Lage ist, operative Verbesserungen umzusetzen. Die kommenden Jahre werden entscheidend sein, um die Position im globalen Wettbewerb zu sichern und profitablem Wachstum den Weg zu ebnen.