US-Wissenschafter haben das seit langem bekannte BMI-Paradoxon bei älteren Menschen empirisch bestätigt und gezeigt, dass der Taillenumfang das Sterberisiko in dieser Altersgruppe besser voraussagt als der Body-Mass-Index.
Was das BMI-Paradoxon beschreibt
Der Body-Mass-Index, kurz BMI, ist weltweit das verbreitetste Maß, um Übergewicht und Adipositas zu klassifizieren. Er setzt das Körpergewicht in Relation zur Körpergröße. Auf Bevölkerungsebene und über alle Altersgruppen hinweg ist seit Jahrzehnten gut belegt, dass ein BMI über 30 – also Adipositas – mit einem erhöhten Sterberisiko einhergeht, insbesondere infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
