Laut Interpretation der Rektoren droht den öffentlichen Universitäten in der Leistungsvereinbarungsperiode 2028–2030 eine Budgetkürzung um rund eine Milliarde Euro, was die Wissenschaftsministerin zurückweist.
Die Universitätenkonferenz (Uniko) interpretiert die aktuellen Budgetpläne der Bundesregierung als einen Einschnitt von einer Milliarde Euro. Für die Dreijahresperiode ab 2028 waren ursprünglich 16,1 Milliarden Euro vorgesehen; die künftigen Mittel könnten auf 15,5 Milliarden sinken.
Der Rektor der Universität Wien, Sebastian Schütze, äußerte sich alarmiert: Bei derart massiven finanziellen Kürzungen sei die Schließung ganzer Studienfächer denkbar. Die Rektoren wurden bereits Anfang der Woche informiert, dass auf die Universitäten wie auf fast alle Bereiche Kürzungen zukommen.
