Wien, 02 August 2026
Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker hat sich für Verwaltungseinsparungen in der Europäischen Union ausgesprochen und eine Ausweitung des EU-Finanzrahmens angesichts steigender Verwaltungskosten abgelehnt.
Stocker begründete seine Position mit dem Verweis auf nationale Sparzwänge in den EU-Mitgliedstaaten. Wenn die Staaten ihre Haushalte konsolidieren müssten, könne der gemeinsame Finanzrahmen der Union nicht im selben Atemzug wachsen, sagte er laut übereinstimmender Berichterstattung in mehreren Medien.
Konkret richtete sich die Kritik des Bundeskanzlers gegen steigende Kosten für Verwaltung und Bürokratie innerhalb der Europäischen Kommission. Er sieht darin einen Widerspruch zur haushalterischen Lage vieler Regierungen, die ihre nationalen Budgets reduzieren oder zumindest stabil halten wollen.
